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Zinsen bleiben für Jahrzehnte im Keller

Schlecht für Sparer, gute für Häuslebauer

Mini-Zinsen und kein Ende. Sparer, die ihr Geld auf Tages- oder Festgeldkonten packen oder in eine Lebensversicherung investieren, hoffen auf eine Zinswende. Doch eine Studie gibt wenig Anlass zur Hoffnung. Für lange Zeit. Was wiederum Aktionären und Häuslebauern zugutekommen könnte.

Auch wenn die Europäische Zentralbank (EZB) heute einen Schlussstrich unter ihre bisherige Geldpolitik ziehen wird, bleiben die Aussichten für Sparer düster. Zumindest dann, wenn sich eine neue Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bewahrheiten sollte. Demnach werden Niedrigzinsen noch bis ins Jahr 2050 ein Thema sein. 

Zwar wird erwartet, dass die Zentralbanker im kommenden Jahr damit beginnen werden, den Leitzins wieder anzuheben und Strafzinsen für Banken und Sparkassen zu verringern, was diese dazu anregen soll Gelder in Form von Krediten an Kunden weiterzureichen, statt dieses bei der EZB zu parken. Doch ein Ende der Niedrigzinsphase ist laut der IW-Studie dennoch nicht in Sicht. Und dies für sehr lange Zeit.

Für diese Entwicklung sehen die Experten gar nicht die EZB allein in der Verantwortung. Denn schon seit Beginn der 1990er-Jahre sinken die inflationsbereinigten Zinsen in allen Industrieländern, wie die Untersuchung zeigt. Das hat mehrere Gründe: Nach der Theorie der globalen Sparschwemme sind in vielen Nationen die Sparquoten hoch. Das wiederum drückt langfristig die Zinsen. Zudem investieren viele Unternehmen nicht mehr klassisch in Maschinen und Gebäude, sondern immer öfter in Daten und Lizenzen, geben dafür aber weniger Geld aus und sparen mehr, was ebenfalls die Zinsen drückt. Dazu kommt, dass in einigen Ländern die staatlichen Investitionen zurückgehen.

Der Realzins zählt

Der wichtigste Grund ist nach Meinung der Wissenschaftler jedoch der demografische Wandel. So steigt seit Jahrzehnten die Lebenserwartung in Industrienationen wie Deutschland. Immer mehr Menschen bereiten sich auf ein langes Leben vor und sparen deshalb mehr als die Generationen vor ihnen, das lässt die Zinsen sinken. "Dieser demografische Trend lässt sich in den kommenden Jahrzehnten nicht aufhalten", sagt IW-Ökonom und Studienautor Markus Demary. "Er führt dazu, dass die Zinsen auch in absehbarer Zeit nicht nennenswert steigen."

Das IW hat mithilfe von Bevölkerungsprognosen bis zum Jahr 2050 die Zinsentwicklung vorausberechnet. Ergebnis: Wenn die EZB aus der expansiven Geldpolitik aussteigt, erhöhen sich die Zinsen bis 2025 gerade einmal auf 1,3 Prozent. Dann bestimmt der demografische Trend wieder die Zinsen. Bis zum Jahr 2050 sinkt der Realzinssatz dann auf 0,0 Prozent. "Niedrigzinsen sind grundsätzlich keine schlechte Nachricht", so Demary. Sie erleichtern die Finanzierung und helfen den Haushalten dabei, Vermögen in Form von Immobilien aufzubauen. Gleiches gilt wohl auch für den Aktienmarkt - bei allen Risiken. "Grundsätzlich sollten Banken, Privatleute und Unternehmen überprüfen, ob sie auch langfristig gut auf Niedrigzinsen eingestellt sind."

Sparer, die vor allem auf festverzinsliche Anlagen setzen, sollten auch die Inflation im Auge behalten. Denn liegt die bei der von den Währungshütern angestrebten Teuerungsrate bei knapp unter zwei Prozent, rutscht der Realzins (der nominale Zinssatz im Verhältnis zur Inflation) leicht ins Minus. Und dies könnte laut der Studie für lange Zeit der Fall bleiben.  

Quelle: n-tv.de, awi - 13.12.2018

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